Frauenarzt-Praxis Berlin Mitte

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  Dr. med. Achim Passloer

  • Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
  • Spezielle operative Gynäkologie
  • Tel 52000 89-11

 

  Isabell Kruse

  • Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Psychosomatik
  • Mamma-Sonografie
  • Impfmedizin
  • Tel 52000 89-12

 

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Echokardiografie

Zu den häufigsten Fehlbildungen gehören angeborene Herzfehler. Sie treten bei ca. 8 von 1000 Neugeborenen auf. Herzfehler können nicht nur hinweisend sein auf ernsthafte Erkrankungen des Feten, sondern sie erfordern meist eine spezialisierte Betreuung des Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt durch die Kinderkardiologen.

Die fetale Echokardiografie ist eine Ultraschalluntersuchung, bei der das Aussehen, die Durchblutung und die Frequenz des Herzens und der herznahen Blutgefäße untersucht werden. Sie kann mit hoch auflösenden Geräten bereits ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Als günstigster Untersuchungszeitraum hat sich allerdings die 20. bis 22. Schwangerschaftswoche herausgestellt.

Bei mehr als 20% der Herzfehler bestehen auch chromosomale Auffälligkeiten. Deshalb ist es sinnvoll, bei auffälligen Befunden eine Amniozentese anzuschließen. Bereits vor der Geburt können Gespräche mit Kinderkardiologen und in einigen Fällen mit Herzchirurgen aufgenommen werden, um die optimale Betreuung nach der Geburt zu ermöglichen.

Wann ist eine Echokardiografie sinnvoll?

  • Bei Frauen mit Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen
  • Bei Einnahme bestimmter Medikamente in der Frühschwangerschaft
  • Bei Frauen mit angeborenen Herzfehlern in der Familie
  • Bei Zwillingen und Drillingen
  • Bei Verdacht auf einen Herzfehler oder einer Herzrhythmusstörung des Feten
  • Bei Nachweis anderer Fehlbildungen des Feten, z.B. einer erhöhten Nackentransparenz in der 11.-14. SSW
  • Bei einer anderweitigen Risikosituation, in der sich die Schwangere gegen eine Chromosomenanalyse entschieden hat

Übrigens: Vier Fünftel aller Herzfehler werden bei Kindern ohne besondere Risiken entdeckt.

 

 

 

 

 

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