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Dr. med. Achim Passloer
Isabell Kruse
Partner
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Schwimmen wirkt entspannend. Die Wassertemperatur sollte nicht unter 20°C und nicht über 35°C. liegen. Durch Schwimmen werden die Muskeln - auch die des Beckenbodens - trainiert und die Ausdauer verbessert, ohne dabei Muskeln oder Gelenke zu belasten. Vor allem bei Rückenbeschwerden ist Schwimmen der ideale Ausgleichssport. Spazierengehen ist auch eine besonders gute Möglichkeit, sich während der Schwangerschaft fit zu halten. Stretching: Muskeln und Gelenke sollten vor Beginn jeder Übung grundsätzlich durch ein paar einfache Dehnübungen vorsichtig und gründlich aufgewärmt werden. Übungen der geraden Bauchmuskulatur, wie zum Beispiel Sit-Ups, sollten Sie lieber lassen. Tai-Chi und Chi-Gong ist auch in der Schwangerschaft ein hervorragendes Muskeltraining mit gutem Dehnungseffekt. Tanzen ist während der gesamten Schwangerschaft erlaubt, solange es nicht zu schwungvoll dabei zugeht und Sie nicht zu sehr aus der Puste kommen. Yoga kann durch seine Kombination aus Ganzkörpergymnastik und Entspannung während der Schwangerschaft sehr hilfreich sein. Geeignete Sportarten Aerobic ist hervorragend geeignet, um sich fit zu halten und den Kreislauf zu stärken. Halten Sie sich jedoch an die leichten Übungen (low impact aerobic), die mit möglichst wenig Springen oder Drehbewegungen verbunden sind, oder besuchen Sie Aerobic-Kurse speziell für Schwangere. Golf ist als Ausdauertraining in der gesamten Schwangerschaft durchaus zu empfehlen, weil Sie sich wie beim Spazierengehen an der frischen Luft bewegen. Gegen Radfahren ist in der Schwangerschaft nichts einzuwenden. Man sollte jedoch lieber keine grossen Radtouren unternehmen und Holperstrecken vermeiden. Segeln ist als Sportart in der Schwangerschaft durchaus geeignet, aber besser bei nicht zu hohen Windstärken. Vermeiden Sie extreme Situationen. Walking ist in der Schwangerschaft eine gute Alternative zum Joggen. Auch lange Wanderungen sind kein Problem, wenn Sie es gewohnt sind und sich dabei nicht überanstrengt fühlen. Bei Bergwanderungen sollten Sie extreme Höhenunterschiede auf jeden Fall vermeiden. Weniger geeignete Sportarten Bodenturnen: Übungen mit hohen Sprüngen und Überdehnungsgefahr sollten vermieden werden, bei Bodenübungen ist der Bauch ständig im Weg. Bodybuilding und Hanteltraining: Anstatt Bodybuilding sollten Sie auf das gemäßigtere Bodytoning während der Schwangerschaft übergehen. Inline-Skating ist ein sehr gutes Ausdauer- und Kreislauftraining. Ungeübte Läuferinnen können aber leicht stürzen. Joggen ist als Sportart in der Schwangerschaft umstritten. Manche Fachleute halten Joggen für nicht empfehlenswert, da es Ihre Brust, Ihren Rücken und Ihren Beckenbereich belastet, ausserdem auch Ihre Hüft- und Kniegelenke. Rudern beansprucht zu stark die gerade Bauchmuskulatur und ist daher in der Schwangerschaft eher ungeeignet. Skifahren, Skilanglauf und Snowboarden sind nur bedingt geeignet wegen des schlechteren Gleichgewichtsgefühls durch den veränderten Schwerpunkt, andererseits könnte es bei einem Sturz zu einer Verletzung oder vorzeitigen Ablösung der Plazenta und dadurch zu einer Fehl- oder Frühgeburt kommen. Skilanglauf dagegen kann eine sehr gute Sportart in der Schwangerschaft sein, vor allem wenn Sie gut trainiert sind und es etwas langsamer angehen lassen. Solange Sie sich beim Langlauf noch mit normaler Stimme unterhalten können, haben Sie sich sicher noch nicht überanstrengt. Tennis und andere Ballsportarten sind wegen der oft sehr abrupten Spurt- und Stoppbewegungen und der Verletzungsgefahr durch Stürze oder Bälle eher nicht für die Schwangerschaft geeignet. Dasselbe gilt auch für alle anderen Ballsportarten wie Squash und Tischtennis. Bei Mannschafts-Ballsportarten wie z.B. Handball, Basketball, Volleyball und Hockey besteht außerdem die Gefahr, mit einem Mitspieler zusammen zu stoßen. Windsurfen ist in den ersten Dritteln der Schwangerschaft zumindest bei geringer Windstärke für Geübte nicht ungeeignet.
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